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Herbstkonferenz 2012

Together against nuclear lobby worldwide!!

Mehrsprachig

Programm

16:30 - 18:00 Uhr, Vorwerkstift

Auf der diesjähigen Anti-Atom Herbstkonferenz gibt es eine fülle internationaler Workshops. Wie können wir die bisher stattfindende zusammenarbeit der internationalen Anti-Atom Bewegung verbindlicher, effektiver und mit noch mehr erfolg bei der Umsetzung unseres Zieles "sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit“ gestalten? Die bisherige praktische enge Zusammenarbeit mit Initiativen aus Japan, Russland, Frankreich und Schweden wird einen Schwerpunkt bilden. Nach Austausch über Prioritäten, Strategien und konkrete Termine, wie internationale Konferenzen wollen wir einen Fahrplan basteln, der dann im Laufe der Zeit abgearbeitet wird.

Auftaktveranstaltung der diesjährigen Anti-Atom-Herbstkonferenz
Freitag, 18.10., 20.00 Uhr, Centro Sociale, Saal

Das Gefühl kommt Vielen von uns bekannt vor. Nach der parlamentarischen Verkündigung eines sog. Atomausstieges tun alle gesellschaftlichen Akteure, Presse, Öffentlichkeit und Parteien so, als würde das Ende des Atomstaates nun wirklich vor der Tür stehen. Das schleichende Gift des inszenierten Ausstieges war schon nach dem sog. Atomkonsens von 2000 nur schwer zu ertragen, kaum besser fühlt es sich heute angesichts steil ansteigender Urantransportzahlen und immer neuem Atommüll, Hermesbürgschaften für AKW Neubauten und dem Weiterbetrieb von 9 AKW an. Hinzu kommt der Wegfall unserer Haupinterventionsnöglichkeit – den CASTOR-Transporten nach Gorleben. Bevor wir am Samstag, den 19.10. in den einzelnen workshops eine kleinteiligere und vertiefte Analyse der verschiedenen Bereiche vornehmen, ist es daher angezeigt die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen genauer zu beleuchten, unter denen wir heute, 2013, Politik machen.

Dabei lohnt es sich anzuschauen welche Ansätze nach dem ersten Befriedungsangriff, dem Atomkonsens von 2000 hilfreich waren, und in welcher Form sie auf die aktuelle Situation übertragbar sind. Und nicht nur für uns haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Auch unser politisches Gegenüber, Parteien und Konzerne haben sich in den letzten 5 Jahren stark verändert. Wo die Einen aus dem Atomgeschäft aussteigen, entwickeln sich ganz neue Geschäftsmodelle für Andere. Alte Allianzen zwischen Politik und Wirtschaft sind zerbrochen, Neue drängen nach vorne. Der Kampf um die Zukunft des Energiesystems in der brd hat den Konflikt um den Betrieb der Atomanlagen längst hinter sich gelassen, und auch wir sollten alte Wahrheiten darauf hinterfragen ob sie noch der aktuellen Situation gerecht werden.

Organisatoren

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