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Herbstkonferenz 2012

Together against nuclear lobby worldwide!!

Mehrsprachig

Was wird aus den Zwischenlagern / Sorgenbericht

11:30 - 13:00 Uhr, Centro - Kolleg

Herbert Würth vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Dieser Workshop hat zwei Teile. Herbert Würth wird über die Atommüll-Lager an den AKW-Standorten berichten. Peter Dickel wird den Sorgenbericht vorstellen, der eine Auflistung sämlticher Atommüll-Lagerstätten bundesweit zusammenfasst und bewertet. Beide Teile dienen als Einstieg in die folgenden Workshops zum Atommüll. Der Besuch dieses Workshops ist aber keine Voraussetzung um an den weiteren Diskussionen teilnehmen zu können?

Anhand des Positionspaieres der südwestdeutschen Anti-AKW-Initiativen wird die Thematik Atommüll an den AKW-Standorten (Zwischenlager) und die Frage des vorgehens beim AKW-Rückbau und den daraus resultierenden zusätzlichen radioaktiven Problemen dargestellt. Insbesondere die bisherige gängige Praxis des Freiputzens und des Freimessens thematisiert. Mit Billigung der Überwachungsbehörden soll radioaktiv belastetes Material dem "Wertstoffkreislauf" zugeführt werden. Kommt so im Alltagsleben der Menschen an. Dies gewinnt mit dem Rückbau der AKWs eine neue Dimension, denn ein AKW hat ca 500.000 Tonnen an Material, davon mindestens 5,000 Tonnen hoch radioaktiv verstrahlt. In den Rückbau Anträgen (Biblis, Neckarwestheim, Philippsburg) wird unterstellt, dass es ein zentrales "Endlager" für den hochradioaktiven Atommüll gibt und dass Schacht Konrad fertig gestellt ist. Das gesamte AKW und die CASTOREN der Standortlager "spurlos verschwinden." Beides ist nicht möglich. Unsere Position ist: zuerst ein radioaktives Gesamtkataster der AKWs, dann die Klärung des weiteren Vorgehens. Der Atommüll bleibt vorerst an allen AKW-Standorten.

AG Atomtransporte

16:30 - 18:00 Uhr, Centro - Werkstatt

Atomtransporte sind die Archillesferse der Atomindustrie. So viele Atomtransporte wie jährlich über Straßen, Schienen und Wasserwege fahren, können kaum polizeilich geschützt werden. Beispielsweise fährt durchschnittlich alle 1,5 Tage ein radioaktiver Transport durch Hamburg, täglich ein Transport aus oder in die Gronauer Urananreicherungsanlage und alle drei Tage einer in oder aus der Brennelementefabrik in Lingen. Da wollen wir ansetzen.

In den letzten Jahren haben wir einige Informationen über aktuelle Atomtransporte gesammelt, einige Routen sind bekannt, andere teilweise. Auch auf den letzten Anti-Atom-Konferenzen gab es Arbeitsgruppen zu Atomransporten. In der Arbeitsgruppe möchten wir unsere Informationen austauschen, uns überlegen, wie wir noch mehr über konkrete Transporte herausfinden und ein Beobachtungsnetzwerk aufbauen.

Dann möchten wir darüber diskutieren, wie wir es schaffen, die Atomtransporte auch verstärkt in die Öffentlichkeit zu bringen und dagegen aktiv zu werden. Ansätze dafür gibt es bereits, mit Aktionstagen, mit Aktionen zu einzelnen Schiffen (z.B. zu der Atlantic Cartier und dem Brand auf diesem Schiff) oder einzelnen Transporten oder an Orten, an denen viele Transporte stattfinden. Die Ansätze wollen wir ausbauen und neue Ideen entwickeln.

Organisatoren

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